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2.4 GHz Video Empfänger
Kurzbeschreibung:
- Diversity Empfänger
- 4 Kanäle
- SMA Antennenstecker
- LED Anzeige der aktiven Antenne
Beschreibung:
Nachdem ich mit den billigen Empfängern aus dem Internet keine richtig überzeugende Verbindung hinbekommen und mal in den professionellen Bereich reingeschaut habe, bin ich auf den Hersteller Airwave gestoßen, der hauptsächlich Funkmodule als Bausteine anbietet.
Kurzerhand habe ich mir bei Active-robots.com das Funkmodul AWM635RX bestellt und nach der Anleitung dort eine Platine erstellt. Der Empfang war schon deutlich besser. Ich habe weniger Aussetzer und Störungen im Bild. Wer möchte, kann die Antennen auch noch verlängern. So habe ich die zweite Antenne mit einem RG58 Kabel an eine andere Stelle der Bahn gesetzt. Wichtig ist nur: je kürzer das Antennenverlängerungskabel ist, desto stärker der Empfang, da jedes Kabel auch Verluste hat.
Beim Durchfahren der Anlage sieht man dann gut, zu welcher Antenne der Waggon näher ist, da die entsprechende LED der Antenne dann an geht. Baupläne und Bestückungspläne siehe unten.
Platine ohne Empfangsmodul
Platine mit Empfangsmodul
Platine komplett bestückt
Fertig im Gehäuse, Anschlussseite für Spannung, Video, Ton L-R
Fertig im Gehäuse, Anschlusseite für Antennen
Kompletter Empfänger
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Projekt Videowagen
🔗 zum Projekt Empfänger Videowagen
Der Videowagen ist eines meiner Projekte, das ich euch hier vorstellen will.
Kurzbeschreibung:
- 1 Märklin Wagen 4411 mit Kamera und Beleuchtung für Tunnelfahrten.
- Digital über die Zentrale schaltbar, die Adressvergabe läuft über Selbstlernenden Dekoder von www.digital-bahn.de
- Preis der Bauteile ca.140Euro
- Dauer des Baus ca. 6Std.
Beschreibung:
Der Videowagon besteht aus einem Märklin 4411 Güterwagon mit Schlusslaterne. Ich habe bewusst diesen Wagon gewählt, da dieser schon einen vormontierten Schleifer hat und ich mir über die Stromversorgung diesbezüglich keine Gedanken machen muss.
Als Kamera habe ich mich für eine von ELV Elektronik entschieden. Diese Kamera hat zwar ein etwas zu großes Objektiv, dafür ist diese Kamera etwas temperaturstabiler. D.h. heißt die Kamera verkraftet auch etwas Wärme, was ich von meiner ersten, von der der 2,4GHz Funkübertrager stammt, nicht behaupten konnte. Der enge Raum im Wagon und die Stauwärme, die sich dort ansammelt, war für die erste Kamera etwas zu viel, was zur Folge hatte, dass die Kamera nach ca. 5min Betrieb nur noch ein weißes Bild lieferte. Nach dem Einbau der neuen Kamera in Verbindung mit dem 2,4GHz Funkübertrager hat man für den Preis ein entsprechend gutes Bild. Und je nach dem, mit welcher Geschwindigkeit man über die Schienen fährt, hat man auch mal mehr und mal weniger Störungen.
Für die Stromversorgung habe ich mir einen Spannungsregler Typ 78S05 zur Hand genommen, der direkt nach einem vorher montierten Gleichrichter geschaltet ist. Damit bekomme ich genügend Spannung, um die Kamera und das Funkmodul zu versorgen, bzw. mir die Gleisspannung anzupassen.
Ein anderes Problem, was man öfters hat, ist, dass es zu Spannungseinbrüchen kommt, wenn man über eine Weiche oder über ein verschmutztes Gleis fährt. Als Lösung hierfür habe ich einen Elko 2200uF paralell zum Gleichrichter auf der Ausgangsseite geschaltet. Die Testfahrten ergaben, dass es die optimale Lösung wäre, einen größeren Elko einzubauen, aber mangels Platz im Wagon nicht möglich ist.
Nach ein paar Probefahrten und Tage später habe ich noch 5 weitere Verbesserungen vorgenommen. Was ich leider nicht wegbekomme sind die Bildstörungen, die manchmal auftreten. Aber dagegen bin ich mit meinem Wissen machtlos, da diese Störungen auf der Funkstrecke vom Wagen zum Empfänger, der am Fernseher steht auftreten. Dies kann viele Gründe haben, denn 2,4GHz ist eine freie Frequenz, somit anmeldungsfrei und wird von W-Lan, Bluetooth usw. usw. verwendet.
- Die erste Verbesserung ist, dass ich oberhalb des Kameraobjektives noch 3 SMD LEDs in der Farbe Weiß verbaut habe, um auch eine Beleuchtung in Tunneln oder schlecht beleuchteten Abschnitten zu bekommen.
- Die zweite Verbesserung ist, dass ich die original Schlusslaterne wieder eingebaut habe, damit der Wagon trotz seiner Kamera noch wie im Original aussieht. Zusätzlich habe ich ihr noch eine SMD LED in Weiß spendiert. Somit ist auch diese schöne rote Laterne wieder da.
- Bei der nächsten Verbesserung ist noch ein Funktionsdekoder von www.digital-bahn.de hinzu gekommen, der sogenannte ZweiWeich. Diesen habe ich um einen Relais erweitert für die Kamera. Dieser Dekoder ermöglicht mir, dank der internen Software, mein DCC Gleisformat der ECOS2 auszulesen. Die aufgespielte Software ist zum Schalten von Magnetartikeln. Die Ansteuerung geht über Magnetartikel und nicht über die F-Tasten einer Lok, was ein flexibles Tauschen der Antriebslok ermöglicht. Es ist also kein umprogrammieren des Dekoders notwendig. Somit kann ich die Kamera, die 3 LEDs und die Schlusslaterne unabhängig von einander steuern. Der Wagen kann also am Zug dran hängen und nur die Laterne kann leuchten, oder er hängt vor der Lok und die Kamera ist an und die 3 weißen LEDs schalte ich nur an, wenn jemand durch einen Tunnel fährt.
- Die vierte Verbesserung war die Lage der Antenne. Je nachdem, wo die Antenne im Waggon liegt, kamen Störungen vom Digital Signal der Zentrale oder auch nicht.
- Als Letztes habe ich noch einen 500Ohm Poti in die Videoleitung zwischen Kamera und Funkübertragung eingebaut. Diese ermöglicht mir auf unelegante Weise den Kamerapegel anzugleichen. Damit macht man die Bilder etwas dunkler und auch gleichzeitig etwas flauer. Aber das ist leider nötig, da das Bild auf einem Röhrenfernseher und einem LCD Fernseher sehr unterschiedlich ist. Wenn es auf der Röhre gut aussieht, ist es auf dem LCD einfach zu hell und zu farbig. Deshalb dieser Poti, der den Pegel einfach dämpft. Der Poti ist von Außen über ein 1,5mm Loch zugänglich und kann somit mit einem kleinen Schraubendreher bedient werden.
Hier ein Video von einer Fahrt vom Videowagen.
Je nachdem, wie schnell die Internet Leitung ist, so schnell kommt auch das Video. Es sind ca.10MB
Ein paar Bilder im Detail vom umgebauten Wagen. Auf den Bildern, wo der Wagen seitlich zu sehen ist, sieht man auch das 1,5mm Loch vom Poti für den Videopegel. Wie man sieht habe ich es bewusst klein gehalten, um den Wagen nicht zu verunstalten.
Wagen im ausgeschalteten Zustand
Wagen mit eingeschalteten Leuchten
Wagen mit eingeschalteten Leuchten und Schlusslaterne
Wagen von der Seite im ausgeschalteten Zustand
Wagen von der Seite, Schlusslaterne an
Wagen von der Seite mit eingeschalteten Leuchten und Schlusslaterne